Terminkalender des SPD-Ortsvereins Gimbsheim


Aktuell keine Veranstaltungen und Termin geplant.



Neuigkeiten aus der Presse


Wohin nach dem Unterricht in Gimbsheim?

102 Schüler gehen derzeit auf die Prof. Jakob Muth Grundschule in Gimbsheim.

Quelle Bilder: Andreas Stumpf

Quelle Text/Bericht: Pascal Widder

Wormser Zeitung vom 16. Februar 2019

https://www.wormser-zeitung.de


Ganztagsschule, betreuende Grundschule oder Hort: Noch ist unklar, wie Kinder nach den Sommerferien betreut werden. Die Ortsgemeinde geht gegen eine Entscheidung des Kreises vor.

 

GIMBSHEIM - Wenn Oma und Opa da sind, ist das ja oft kein Problem. Dann kann das Kind nach der Schule zu den Großeltern huschen, bekommt ein leckeres Mittagessen gekocht, macht dort Hausaufgaben, spielt und wird von Mama oder Papa nach deren Arbeit abgeholt. Doch wenn die Großeltern weit weg wohnen, selbst noch arbeiten oder gesundheitlich gar nicht mehr dazu in der Lage sind, wird es schon schwieriger. Und viele Eltern stehen vor der Frage: Wohin mit dem Kind, wenn die Schule aus ist? In Gimbsheim stellen sich die Frage so viele, dass der Ernst-Johnson-Saal im Rathaus am Mittwochabend prall gefüllt war, als die Ortsgemeinde in einer Infoveranstaltung über mögliche Betreuungsformen informierte. Denn wie die Kinderbetreuung in Gimbsheim künftig aussehen wird, steht in den Sternen.

 

Für das Kreisjugendamt ist klar: Eine Ganztagsschule muss her. So will es das Land. Bis es so weit ist, hatte man im vergangenen Jahr die Einrichtung einer zweiten Hortgruppe abgelehnt, stattdessen nur eine temporäre Horterweiterung auf 29 Plätze genehmigt. Die Ortsgemeinde hat Widerspruch gegen die abgelehnte zweite Gruppe eingelegt, der sich derzeit zur Prüfung beim Kreisrechtsausschuss befindet. Notfalls schrecke man auch vor rechtlichen Schritten nicht zurück, betont Gimbsheims Erster Beigeordneter Reinhold Dannheimer (SPD), der sich echauffiert, dass der Kreis gleichzeitig angekündigt hat, die bis August erteilte Betriebsgenehmigung für die Horterweiterung nicht mehr zu verlängern.

 

Unterdessen wurde die Ortsgemeinde aufgefordert, eine Bedarfsabfrage bei den Eltern durchzuführen, ob die Einrichtung einer Ganztagsschule erwünscht ist. Dies geschah im Dezember. Das Ergebnis: Maximal 24 Eltern würden eine Ganztagsschule für ihr Kind in Anspruch nehmen. Zu wenig, liegt die Mindestzahl doch bei 36. „Es hat sich herausgestellt, dass der Hort oder eine betreuende Grundschule eher erwünscht sind“, sagt Dannheimer. Er leitete am Mittwoch die Veranstaltung, bei der über die drei verschiedenen Betreuungsformen (siehe Infokasten) informiert wurde. „Die Eltern sollen spüren, dass wir uns in keiner Weise gegen eine Form verwehren“, sagt Dannheimer. Deshalb soll nun mit einer weiteren, detaillierteren Umfrage ermittelt werden, wie der Bedarf tatsächlich aussieht. Ab und bis wann eine Betreuung benötigt wird, ob ein Mittagessen für das Kind gewünscht wird, ob Ferienbetreuung benötigt wird, ob man bereit ist, für die Betreuung zu zahlen und welche Betreuungsform bevorzugt wird.

 

Ganztagsschule:

- montags bis donnerstags Teilnahme bis 16 Uhr verpflichtend, freitags regulärer Unterricht
- Nachmittag von Lehrern, Ehrenamtlern, Vereinen und pädagogischen Fachkräften gestaltet
- kostenlos (lediglich Beitrag für Mittagessen zu zahlen)
- keine Betreuung in den Ferien und an schulfreien Tagen
- Gestaltung: unterrichtsbezogene Ergänzungen (mit Hausaufgabenbetreuung), themenbezogene Projekte, Förderung, Freizeitgestaltung

Betreuende Grundschule:

- Betreuung in der Regel an allen Unterrichtstagen
- Anspruch auf Betreuung besteht nicht
- Träger muss gefunden werden (Kommune, Elternverein, freier Träger), der für geeignete Betreuungskräfte sorgt
- Dauer der Betreuung richtet sich nach dem Bedarf 
- keine Betreuung in den Ferien und an schulfreien Tagen
- kein Bildungsauftrag (Hausaufgaben können, müssen aber nicht durchgeführt werden)
- kann Beitrag erheben, bei dem soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden

Hort:

- Betreuung montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr
- es besteht die Wahl zwischen drei oder fünf Tagen Betreuung (Wochentage frei wählbar)
- es existieren flexible Abholzeiten
- Mittagessen gegen Gebühr
- während der Betreuungszeit werden AGs, Projekte, gezielte Förderungen und angeleitete Angebote durchgeführt
- Hausaufgabenbetreuung
- Kostenbeitrag vom Einkommen abhängig
- Betreuung durch pädagogisches Personal

 

Kein einheitliches Meinungsbild.

Bei der Infoveranstaltung waren die Meinungen jedenfalls gespalten. Für eine Ganztagsschule plädierten die einen und führten vor allem das kostenfreie Angebot als Vorteil an, sodass auch sozial Schwache davon profitieren könnten. „Ich weiß nicht, warum so viele mit einer Ganztagsschule ein Problem haben“, sagte eine Besucherin. Andere kritisierten beispielsweise deren frühe Schließzeit. „Wenn wir für unser Kind bis 17 Uhr nichts haben, müssen wir uns eine andere Schule suchen“, so ein Vater. Auch die nicht vorgesehene Betreuung in den Ferien lässt viele eine Ganztagsschule ablehnen. „Keiner hat so viel Urlaub, dass er sich die kompletten Ferien freinehmen kann“, hieß es aus den Reihen der Eltern. Für den Hort warben vor allem jene, die bisher gute Erfahrungen mit der Einrichtung gemacht haben. „Ich bezahle den einkommensabhängigen Beitrag sehr gerne, weil ich weiß, dass mein Kind dort gut aufgehoben ist“, so eine Mutter. „Ich finde die späte Abholzeit zu starr“, sagt eine andere. Bedenken, die Hortleiterin Claudia Bechtel auszuräumen versuchte. Eine Mutter sprang ihr zur Seite: „Wenn ich mein Kind dort abhole, will es meistens noch gar nicht heim.“ Sie appellierte dafür, sich auch bewusst zu machen, was das Kind will.

 

„Wir müssen einen Konsens finden und schauen, wie wir alles unter einen Hut kriegen“, sagt Dannheimer. Dass das schwierig ist, ist ihm klar. „Leider sind wir nicht so groß, um alle drei Formen anbieten zu können.“ Er kann sich gut vorstellen, dass die betreuende Grundschule und der Hort nebeneinander existieren. Gegen eine Ganztagsschule sprächen auch die hohen Kosten. Schließlich wäre ein Umbau zur Ganztagsschule – beispielsweise durch die geforderte nahe Mehrzweckhalle oder Mensa – von der Ortsgemeinde, der die Grundschule gehört, zu tragen. Mehrere hunderttausend Euro würde das kosten. Für die hoch verschuldete Ortsgemeinde nicht zu stemmen. Aber die Grundschule will sie unbedingt in den eigenen Händen behalten. Zu groß ist die Sorge, dass sie sonst irgendwann geschlossen werden würde. „Und wir wollen ja nicht, dass unsere Kinder in die Nachbarorte fahren müssen“, sagt Dannheimer.


Wo drückt der Schuh

SPD Gimbsheim fragt nach, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt.

Auf Einladung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Reinhold Dannheimer trafen sich am vergangenen Samstag viele interessierte

Gimbsheimerinnen und Gimbsheimer im Rathaus, um sich mit der SPD Gimbsheim über ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft der zweitgrößten Altrheingemeinde auszutauschen.

Nach kurzer Begrüßung durch Reinhold Dannheimer, der sich darüber freute, dass zahlreiche Besucher die Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung nutzten, begaben sich die Bürgerinnen und Bürger an drei vorbereitete Thementische.

Hier formulierten sie ihre Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen an die Ortspolitik.

Oberbegriffe waren "Leben in Gimbsheim“, "Familie, Jugend und Senioren“ und schließlich ein "Offener Tisch“, wo alle übrigen- und für die beiden andere Tische nicht passenden, ortsrelevanten Themen mit aussagekräftigen Schlagworten auf vorbereiteten Karten festgehalten wurden.

Neben der Ideensammlung entwickelte sich ein reger und aufschlussreicher Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den SPD-Kandidaten für die kommende Kommunalwahl.

Schließlich bestand für die anwesenden Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die gesammelten Wünsche und Ideen nach deren persönlichen Wichtigkeit zu werten.

Dannheimer bedankte sich zum Abschluss für die aktive Teilnahme und freut sich über den Erkenntnisgewinn und die dadurch entstandene Möglichkeit, die Bürger in zukünftige ortspolitische Entwicklungen einbinden zu können.


Gimbsheim: Strom anzapfen im Doppelpack

Ortschefin Amanda Wucher „tankt“ und Beigeordneter Reinhold Dannheimer (3.v.l.) erhält den Schlüssel.

Quelle Bild: Alica Haas // Wormser Zeitung

Quelle Text: Wormser Zeitung

Wormser Zeitung vom 06. Februar 2019

https://www.wormser-zeitung.de


Gemeinsam mit EWR hat Gimbsheim eine Ladestation für E-Fahrzeuge eröffnet. „Für uns ist es sehr wichtig, dass Elektromobilität auch in den Gemeinden ankommt. Dafür setzen wir uns schon seit Jahren ein“, sagt Björn Bein von der EWR-Kommunalbetreuung. Um der Gemeinde alle Vorzüge der E-Mobilität schmackhaft zu machen, stellt EWR für zwei Wochen einen E-Smart zur Verfügung, der im Arbeitsalltag getestet werden kann.

 

„Gleich zwei Fahrzeuge können gleichzeitig auf dem kleinen freien Platz geladen werden und dabei kostenlos parken“, erklärt Jürgen von Massow, Leiter Vertriebskooperationen. Denn die Ladesäule verfügt über zwei Steckdosen, die Fahrzeuge auf den beiden zugehörigen Parkplätzen mit Strom versorgen können. Der ist in den ersten drei Monaten kostenlos. Auch ohne Vertrag ist das Laden per App nach der kostenlosen Eröffnungsphase problemlos möglich.

 

Die Ladesäule am Rathaus bietet laut EWR zweimal 22 Kilowatt „reinen Ökostrom“ – das ist bis zu zehnmal schneller als das Laden an einer normalen Haushaltssteckdose. Bei maximaler Ausgangsleistung dauere der Ladevorgang rund 60 Minuten.

 

Die Säule ist eine von über 5100 öffentlichen Ladesäulen in Deutschland. An mehr als 4600 Standorten können rund 10 900 E-Fahrzeugfahrer tanken. Die Dichte der öffentlichen Ladepunkte in Rheinhessen liegt dabei deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Um die nächste E-Tankstelle zu finden, steht beispielsweise die App „eCharge“ zur Verfügung. Sie zeigt genau, wo Ladesäulen stehen, und ob diese besetzt sind.

 

Bisher werden in Deutschland 85 Prozent der E-Mobile auf einem Privatgelände geladen, darunter viele Unternehmen. Angesichts der Diesel- und Feinstaub-Debatte erwartet EWR, dass die Zahl der aktuell bundesweit rund 34 000 Elektro- sowie 165 500 Hybrid-Fahrzeuge rasant steigen wird.


Neubaugebiet Gimbsheim-West an Gemeinde übergeben

Nach nur neun Monaten Bauzeit ist die Erschließung des Neubaugebietes „Gimbsheim-West“ abgeschlossen. Auf 68 Grundstücken werden hier Ein- und Zweifamilienhäuser sowie einige Reihenhäuser entstehen.

Quelle Bild: Andreas Stumpf

Quelle Text: Pascal Widder

Wormser Zeitung vom 19. Januar 2019

https://www.wormser-zeitung.de

 


Jetzt können die Bauherren loslegen. Nach der Erschließung wurde das Neubaugebiet Gimbsheim-West an die Gemeinde übergeben. Eine Bürgerin hätte am liebsten direkt angefangen zu buddeln.

 

GIMBSHEIM - Für Eva Amann ist es „wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen“. Was wird die junge Mutter dann erst sagen, wenn sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in ihr neues Haus einziehen kann? Auch wenn das noch ein wenig dauern wird. Denn zu sehen ist von dem Haus noch nichts. Genauso wenig wie von all den anderen Häusern, die am westlichen Ortsrand von Gimbsheim entstehen sollen.

 

Doch das könnte sich schon bald ändern, denn ab sofort können die Bauherren loslegen. Am Freitag wurde das Neubaugebiet „Gimbsheim-West“ nach der Erschließung durch das Mannheimer Energieunternehmen MVV offiziell übergeben. Und das nach nur neun Monaten Bauzeit. Eine Zeit, die – das betonten sowohl der Erschließungsträger als auch Ortsbürgermeisterin Amanda Wucher und VG-Bürgermeister Maximilian Abstein – vollkommen reibungslos verlief. Das trockene Wetter, eine gute Baufirma, eine funktionierende Kommunikation zwischen allen Beteiligten – nur so sei es zu schaffen gewesen, das Neubaugebiet in „Rekordzeit“ zu erschließen, betonte Markus Prien, Geschäftsführer von MVV Regioplan, einer auf Stadt- und Ingenieurplanung spezialisierten Tochter von MVV. „Wir sind hier fast im Galopp durchgegangen“ freute sich Prien. Und im Kostenrahmen seien die Arbeiten auch geblieben. Sogar ein Stück darunter. Dann griff er zur Schere und schnitt mit anderen Beteiligten symbolisch ein rotes Band durch, das über die frisch gepflasterte Dr. Moritz-David-Straße gespannt war. Damit war der Weg zur Bebauung offiziell freigegeben.

 

In dem 5,1 Hektar großen Neubaugebiet sollen auf insgesamt 68 Grundstücken unterschiedlicher Größe sowohl Ein- als auch Zweifamilienhäuser und einige Reihenhäuser entstehen. „Wir haben schon acht Bauanträge vorliegen“, berichtete Abstein. Und Ortsbürgermeisterin Wucher betonte: „Ich würde mich freuen, wenn einige Besitzer noch umdenken und ihre Grundstücke doch zum Verkauf anbieten.“ Denn nur ohne große Baulücken, so Wucher, könne eine Gemeinschaft und gute Nachbarschaft entstehen.

 

Und die Nachfrage ist groß. „Die Grundstücke könnten schon alle verkauft sein“, berichtet Wucher. Gimbsheim als Wohnort ist beliebt. Für Wucher kein Wunder bei vier Ärzten, einer Grundschule, einer Kita, einem Hort und einem Schwimmbad. „Das Neubaugebiet ist für uns eine Chance, die Infrastruktur zu erhalten und weiter auszubauen“, so Wucher. Beispielsweise in Form eines Supermarktes? „Natürlich würde ich mir das wünschen“, sagt sie. Ob sich irgendwann mal wieder ein Supermarkt in Gimbsheim ansiedelt, ist aber unklar.

 

Klar ist hingegen, auf was sich die Bauherren im Neubaugebiet „Gimbsheim-West“ noch freuen dürfen. Eine Art „Grünes Herz“ wird es noch geben, kündigt Markus Prien an. Außerdem werde auf rund 700 Quadratmetern auch noch ein Spielplatz gebaut. Für all die Kinder, die hier mal wohnen werden.

 

So wie die beiden von Eva Amann. Ihr Haus wird am westlichen Rand des Neubaugebiets entstehen. Wann es mit der Bodenplatte losgeht, vermag Amann noch nicht genau abzuschätzen. „Aber im Sommer 2020 wollen wir drin wohnen“ sagt sie. Am liebsten hätte sie gleich am Freitag schon angefangen mit dem Buddeln. „Leider habe ich meinen Spaten vergessen.“


Gimbsheim: Wucher hört auf, Dannheimer soll es machen.


Amanda Wucher wird nicht erneut als Ortsbürgermeisterkandidatin in Gimbsheim kandidieren - aus Altersgründen.

Stattdessen schickt die SPD Reinhold Dannheimer ins Rennen.

 

GIMBSHEIM - Nach rund sieben Jahren ist Schluss: Amanda Wucher (SPD) wird bei der Kommunalwahl im Mai nächsten Jahres nicht mehr als Ortsbürgermeisterin von Gimbsheim kandidieren. „Es sollen Jüngere drankommen, die andere Ideen und Projekte forcieren“, sagt die 70-Jährige. Statt Wucher wird der aktuelle Erste Beigeordnete Reinhold Dannheimer ins Rennen gegen den FWG-Kandidaten Matthias Klös gehen. Einstimmig stimmten die Sozialdemokraten für den 57-Jährigen.

 

„Ich habe ein offenes Ohr für die Probleme und Belange jedes einzelnen Bürgers und nehme mich dieser an“, sagt Dannheimer, der seit 2014 im Gemeinderat sitzt. So habe er es bisher auch als Erster Beigeordneter mit eigenem Geschäftsbereich gemacht. Ihm liegt beispielsweise das Thema Retentionsraum am Herzen. „Ich will mich dafür einsetzen, dass die Sorgen der Bürger Gehör finden“, verspricht Dannheimer Unterstützung. Auch den Themen Internet-ausbau sowie Pflege und Wohnen im Alter will er sich widmen. „Gimbsheim soll für Jung und Alt attraktiv sein“, sagt Dannheimer. Dazu gehöre auch der Erhalt der Grundschule sowie die Kinderbetreuung. Dannheimer, der verheirat ist und selbst drei Kinder (9, 15 und 27 Jahre) hat, hatte sich in der Vergangenheit stark für die Erweiterung des Horts oder den Kita-Neubau eingesetzt. In mehreren Arbeitskreisen übernahm er den Vorsitz. „Im Umgang mit Problemen und verschiedenen Belangen sind mir Verlässlichkeit und zeitnahe Lösungen sehr wichtig“, sagt Dannheimer. „Wir haben in der vergangenen Legislaturperiode schon viel bewegt, aber es gibt auch noch viel zu tun.“ Dabei merkt Dannheimer an, dass die vergangenen Erfolge nur durch ein fraktionsübergreifendes, konstruktives Miteinander erreicht werden konnten – das sei ihm auch in Zukunft wichtig. Sein Ziel sei es, Gimbsheim lebenswert zu erhalten – und auch der älteren Generation die Möglichkeit zu geben, am öffentlichen Leben teilzunehmen. „Denn Gimbsheim ist ein genialer Ort zum Wohnen“, sagt Dannheimer, der zwar in Worms geboren ist, seit 27 Jahren jedoch in Gimbsheim lebt. Der Industriemeister schätzt vor allem den Zusammenhalt der Menschen und die „unsagbar schöne Natur“ rund um die Gemeinde.

 

Rechnen kann er bei seiner Kandidatur mit der Unterstützung von Amanda Wucher. Die scheidende Ortsbürgermeisterin bezeichnet Dannheimer aufgrund seines umtriebigen Engagements als „Glücksgriff“. Unterdessen blickt Wucher zufrieden auf ihre eigene Amtszeit zurück. „Ich denke, dass ich zusammen mit dem Gemeinderat alle Projekte, die wir im Fokus hatten, umgesetzt habe“, sagt Wucher und denkt dabei an den Endausbau mehrerer Straßen, das neue Baugebiet oder die Umgestaltung des Freien Platzes. „Die Krone ist natürlich der Neubau des Kindergartens, der bis dahin fertig sein wird“, sagt Wucher. Die Jahre als Ortsbürgermeisterin hätten ihr überwiegend Spaß gemacht, „auch wenn ich oft meine Knüppel bekommen habe“, sagt Wucher. Künftig wolle sie mehr Zeit mit Familie – vor allem mit ihren Enkeln und Urenkeln – und Freunden verbringen. „Oder mal wieder in Ruhe ein Buch lesen.“ Doch komplett verabschieden will sie sich nicht von der Lokalpolitik. Wucher wird weiter für den Gemeinderat kandidieren. Die vorderste Front, die will sie nun aber jemand anderem überlassen.

 

Quelle Bilder: Amanda Wucher, Reinhold Dannheimer

Quelle Text/Bericht: Pascal Widder

Wormser Zeitung vom 21. September 2018

https://www.wormser-zeitung.de